Wie dreht man den perfekten Joint? by Julie 10. September 2018

Egal ob Zigarette oder Joint. Drehen (oder Bauen) ist eine Thema um das sich viele Mythen ranken. Die einen können es, die anderen nicht? Braucht es einfach nur Übung oder steckt doch mehr dahinter? Wir bringen Licht ins Dunkel!



Wenn es um das Thema Zigaretten drehen oder Joint bauen geht, gibt es gefühlt nur zwei Gruppen: Die Leute, die mit traumwandlerischer Sicherheit eine Tüte drehen können, die dem Cross Joint aus Pineapple Express Konkurrenz machen könnte und die, deren gut gemeinte Versuche eher den Ambitionen von dicken Kindern bei den Bundes Jugend Spielen gleichen . Doch was ist das Geheimnis der scheinbar handwerklich so überaus  begabten Agrar Konsumenten? Steckt einfach nur jahrelange Übung nach den Trial & Error Prinzip dahinter oder gibt es vielleicht Tricks, die man berücksichtigen sollte? Wir haben für euch recherchiert und eine Anleitung zusammengestellt, wie man auch als absoluter Anfänger keinen Drehwurm bekommt und den perfekten Joint bauen kann.

Den perfekten Joint bauen: Welches Material?

Rolling tray cover auf Holz Bauunterlage Joint Hase Gesicht Hut Rolling Tray mit Bau Zubehör

Bevor es mit den Baumaßnahmen losgehen kann, sollten wir zuerst einmal klären, was wir überhaupt zum Bauen eines Joints benötigen. Bei vielen Leichtmatrosen Rauchern scheitert das ambitionierte Vorhaben schon an der Materialkenntnis.

Das mindeste, was ihr braucht, auch wenn ihr der Survival-König von Castrop-Rauxel seid und eine Woche ohne Feuerzeug und Zapfanlage im eigenen Schrebergarten überleben könnt ist:

  • Eine Packung Longpapers
  • Filter/Filter Tips
  • Tabak/ Knaster/ Rauchkräuter (Es sei denn, ihr möchtet pur rauchen.)
  • Marihuana
  • Feuerzeug
  • Stopf-Werkzeug (Stift, Strohhalm, ect.)

    Rolling tray cover auf Holz Bauunterlage Joint Hase Gesicht Hut Rolling Tray mit Cover

    Die "Luxus-Variante" für den bequemen Wohnzimmer König, dem es gerne an nichts fehlt, oder dem Gear Nerd, der einfach gerne Dinge besitzt und Empfehlungen wie "Nice to have" eher als Befehle annimmt, wird von einem Rolling Tray (empfehlenswerter Weise mit magnetischem Deckel) und einem Grinder für das Weed komplettiert.
    Viele Nichtraucher finden es außerdem angenehmer mit Tabakersatz, wie Knaster, Tee oder verschiedenen anderen Rauchkräutern zu rauchen.

Anleitung zum Bauen des perfekten Joints

Schritt 1. Als Longpapers noch nicht so bekannt waren, musste man immer mehrere Zigarettenpapier Stücke aneinander kleben, was bei Anfängern meistens eher nach einer unfreiwilligen Hommage an Picasso, als nach einem Joint aussah. Heute gibt es zum Glück Longpapers, die das zusammenfummeln überflüssig machen. Wir nehmen uns nun eines dieser Longpapers zur Hand. Meistens haben sie schon einen Knick in der Mitte, so das man gut erkennen kann, wo später das Weed reinkommt. Das Paper legen wir zur Vorbereitung schon einmal auf unsere Tablett.

Schritt 2. Ihr braucht nun einen Filter oder auch Tip. Diesen könnt ihr selbst bauen, indem ihr ein kleines Stück Papier, was ausreichend dick sein sollte, eng zusammen rollt.  Wir empfehlen jedoch mit Schadstofffilter oder auch Aktivkohlefilter zu rauchen, das hat einerseits den Vorteil, das ihr die Filter nicht extra bauen müsst, zum Anderen werden durch die Aktivkohle viele Schadstoffe gefiltert und der Rauch wird angenehm weich und kratzt nicht im Hals.

Schritt 3.  Wenn ihr ein voll ausgestatteter Gear Profi seid, holt ihr jetzt euren vollautomatischen Grinder hervor, lehnt euch zurück und genießt die Show. Falls nicht, zerkleinert ihr euer Gras nun von Hand.

Schritt 4.  Nachdem ihr euer Gras zerkleinert habt, müsst ihr es noch mit Feinschnitttabak oder den Rauchkräutern mischen, das solltet ihr vor allem dann machen, wenn ihr besonders klebriges Harziges Gras habt. Der Tabak und die Kräuter sorgen dafür, das der Joint am Ende besser brennt.

Schritt 5. Nach dem Mischen, streuen wir nun unser Fabrikat aus Tabak/ Kräutern und Gras auf das Longpaper und achten darauf, das an einem Ende genug Platz für den Filter und am anderen Ende genug Platz zum eindrehen  ist. Wir platzieren nun den Filter an einem Ende und spielen vorsichtig mit der Mischung, so das sie sich gleichmäßig verteilt und leicht komprimiert wird. Die kleine Aufschüttung in der Mitte sollte ein wenig breiter als der Filter sein, da sie beim rollen zusammengepresst wird.

Schritt 6. Wir spreizen nun Zeige- Mittel- und Ringfinger der Linken Hand, legen das Longpaper auf die Finger und fixieren es mit dem Linken Daumen.  Nun beginnen wir das Gras in die gewünschte Form zu rollen und nehmen uns dafür den Filter als Anhaltspunkt für die Dicke.

Nun kommt der schwierigste Teil. Wir fangen nun am Filterende an, das Longpaper einzudrehen. Hierzu benutzen wir unsere Daumenspitze. Wir drehen nun immer weiter, bis sich unser nun fast fertiger Joint einmal um sich selbst gedreht hat.

Schritt 7. Nun befeuchten wir die beklebte Kante des Longpapers mit unserer Zunge und drücken sie zusammen. Alternativ kannst du auch ein ganz klein bisschen Wasser benutzen aber bedenke, die Klebefläche braucht nur ganz wenig Feuchtigkeit um zu kleben.

Schritt 8. Es ist völlig normal, das beim Bauen eines Joints ziemlich viel Gras und Tabak daneben geht. Deshalb ist der Einsatz einer Bauunterlage ziemlich praktisch. Wir sammeln nun alle Reste ein und schütten sie in das offene Ende des Joints. Nun nehmen wir unser Stopf-Werkzeug und stopfen damit vorsichtig von oben alles in den Joint. Hierbei sollte man wirklich nicht zu viel Kraft aufwenden, denn je dichter der Tabak und das Gras zusammensteckt, desto schlechter brennt die Mischung.

Schritt 9. Wir falten die Enden des Longpapers nun ordentlich wie ein kleines Weihnachtsgeschenk zusammen. Damit gewährleisten wir, das der Joint gleichmäßig abbrennt.

Schritt 10. Gönne dir nach dem Bauen deines ersten perfekten Joints eine ca. 10 minütige Phase der Selbstbeweihräucherung, in der du Fotos von deinem monumentalen Machwerk an alle deine Freunde schickst(Vergiss dabei aber nicht ihnen von Smokestars zu erzählen!). Gedanken über das Beginn eines Ingenieur-Studiums sind auch völlig normal.  Nachdem du deinen Erfolg zur Genüge gefeiert hast, kannst du nun deinen ersten Joint auch genießen. Abschließend halten wir also fest. Die Vorbereitung und ein wenig Übung sind eine Mischung, mit der du jede Roll-Herausforderung meistern kannst!

Viel Spaß dabei! 

 

 

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