Wie funktioniert eine Bong? So kommt der Rausch aus dem Glas! by Julie 2. April 2019

Der erste Rauch aus einer Bong wurde in den Regionen Thailand und Indonesien genossen. Eine Bong besteht entweder aus Glas oder Acryl. Modelle wie Totenkopf Bongs aus Keramik haben sich weniger durchgesetzt. Der Nachteil der Keramikversion mit vielen Ecken und Kanten liegt daran, dass sie schlechter zu reinigen sind. Die Nutzung der Bong garantiert ein intensiveres Ergebnis, als bei anderen Rauchgeräten. Dabei wird der Rauch durch das Chillum und Wasser gereinigt und kratzt dadurch weniger.

So funktioniert eine Bong

Zunächst nochmal das Grundlegende zur Bong: Eine Bong besteht aus dem Hauptkörper des Gefäßes, in dem sich das Wasser befindet und einem Chillum mit Kopf, in den die Mischung eingefüllt wird. Bei engen Köpfen, wie z.b. bei Acrylbongs, wird meistens kein Sieb verwendet, man spricht dann vom Flutschkopf. Bei größeren Glasbongs verhindert ein Einlegesieb das Verstopfen des Chillums.

Wie Du eine Bong rauchst, steht im folgenden Blogbeitrag (https://www.smokestars.de/blog/wie-raucht-man-eine-bong/). Die Funktion einer Bong besteht darin, dass Du durch das Saugen mit dem Mund einen Unterdruck im Körper des Rauchgeräts erzeugst. Luft tritt nun überall dort ein, wo eine Öffnung ist und ein geringer Widerstand besteht. Der Rauch wird nur durch das Wasser gezogen, wenn Du eine Bong mit Kickloch hast und du das  Kickloch zuhältst und alle Verbindungsstücke dicht sind.

Der Rausch im Rauch kommt durch die Verbrennung des Inhaltes im Kopf. Je nachdem, wie fett deine Köpfe gefüllt sind, kannst du entweder einmal kurz anzünden oder die ganze Zeit das Feuerzeug an den Kopf halten. Manche Raucher rühren den glühenden Inhalt bei fett gestopften Köpfen noch um.

Bei speziellen Bongs wird der Kopf mit einem Sturmfeuerzeug erhitzt. Diese Ölbongs eignen sich dafür, um Öl direkt zu verdampfen.

Größen und Einfachheit

Für Tabakmischungen mit Blüten haben sich Glasbongs durchgesetzt. Wichtig ist, dass die Größen zusammenpassen. Dafür muss die Breite des Chillums, also die Schliffgröße stimmen. Diese beträgt 12,5, 14,5, 18,8 oder 29,2 mm Breite. Umso breiter das Chillum, umso größer sind die Köpfe, die darauf befestigt werden. Ein breiter Rauchkanal lässt mehr Rauch durch und lässt sich leichter ziehen. Bei Einsteigern und Fortgeschrittenen sind 14,5 und 18,8 mm Schliff beliebt. Umso breiter der Glaskörper, umso stabiler ist die Bong. Der Fuß sollte breit genug sein, um einen sicheren Stand zu ermöglichen.

Reinigung und Pflege

Eine Bong muss regelmäßig gepflegt werden. Das Wasser wird regelmäßig gewechselt und das Chillum mit einer passenden Bürste gereinigt. Wer Reinigungsmittel gegen fiese Ablagerungen verwendet, sollte danach alles sehr gut mit Wasser ausspülen. Das obere Ende des Glaskörpers wird mit einem Tuch abgewischt. Die Reinigung per Hand ist besser, da im Geschirrspüler schnell das Ende der Bong durch Glasbruch ansteht. Die Löcher im Sieb können mit einer kleinen Drahtbürste wieder befreit werden.

Wenn es mal nicht nur im Kopf knallt und Du eine saubere Bruchstelle hast, kann Zweikomponentenkleber das gute Stück für eine gewisse Zeit wieder zusammenhalten.

Alles nur heiße Luft?

Die Bong bietet Dir ein angenehmes Rauch- und Rauscherlebnis. Die Wirkstoffe der Mischung werden im Kopf des Rauchgeräts heißer verbrannt, als bei anderen Arten des Konsums, was die Wirkung stark intensiviert. Du kannst also dank einer Bong weniger rauchen und trotzdem so viel Spaß haben, wie bei größeren Mengen mit anderen Möglichkeiten des Konsums.

Der Rauch wird in einer Bong zwar gefiltert aber ist dadurch nicht gesund. Beim Filtern werden einige Giftstoffe entfernt, doch das Risiko der Folgeerkrankungen besteht nach wie vor. Noch schadstoffarmer als mit einer Bong ist übrigens der Konsum mit einem Vaporizer.

 

Bildquelle: Shutterstock / Bild ID: 1305582898 / Bild ID: 742176028

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